Venolymphatische Insuffizienz und periphere arterielle Verschlusskrankheit: Eine therapeutische Herausforderung

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Autor: Dr. med. Helmut Uhlemann,Klinik und Praxis für Angiologie, Klinikum und MVZ Altenburger Land

gültig: 05.09.2018-05.09.2019

Mit freundlicher Unterstützung von Bauerfeind AG

Zertifiziert durch die Bayerische Landesärztekammer mit bis zu 4 CME-Punkten

Kategorie I

Bearbeitungszeit: 90 Minuten

Teilnahme ist kostenfrei

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technische Voraussetzungen

Transparenzinformation:
Diese Fortbildung wurde vom Sponsor mit insgesamt 9.594,50 € finanziell unterstützt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kurzbeschreibung: Venenerkrankungen stellen in Deutschland ein sehr häufiges phlebologisches Krankheitsbild und somit ein wesentliches medizinisches Alltagsproblem dar. So lassen sich therapiepflichtige Formen epidemiologisch als Volkskrankheit einstufen. Gemäß der Bonner Venenstudie leiden 31 % der deutschen Erwachsenenbevölkerung an einer chronischen Venenerkrankung: davon 14 % an Krampfadern (Varizen) und 17 % an sonstigen behandlungsbedürftigen Venenerkrankungen (z. B. venöse Ödeme, Hautveränderungen und Geschwüre).

Daneben stellen primär und sekundär erworbene Lymphödeme sowie die periphere arterielle Verschlusskrankheit (PAVK) in der deutschen Bevölkerung zugleich weit verbreitete, leidvolle, gefährliche und meist unterversorgte Gefäßerkrankungen dar und nehmen als Komorbiditäten der chronisch venösen Insuffizienz (CVI) einen bedeutenden Stellenwert ein. Die Kompressionstherapie – das Kernstück der komplexen physikalischen Entstauungstherapie – ist die Therapie der Wahl zur Behandlung von CVI und Lymphödemen. Bezüglich der Anwendung bei PAVK bestehen hingegen in der Literatur und den jeweiligen Therapieempfehlungen warnende Hinweise. Hier wird die PAVK als eine relative, die fortgeschrittene PAVK sogar als eine absolute Kontraindikation für eine Kompressionstherapie angesehen. Diese Empfehlungen basieren auf der Annahme, dass die arterielle Durchblutung durch die Kompression verschlechtert wird. Entsprechend erhalten CVI-Patienten mit PAVK heutzutage oftmals keine Kompressionstherapie.

Die häufige Komorbidität von PAVK und CVI stellt für die Präzision der Kompressionstherapie eine therapeutische Herausforderung dar. Inhaltlicher Schwerpunkt der vorliegenden Fortbildung ist die Erläuterung der Diagnose und der Therapieziele bei der PAVK sowie die Indikationsstellung zur Kompressionstherapie bei CVI-Patienten mit PAVK auf Basis des aktuellen Forschungsstands.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   

 

 

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