Psoriasis vulgaris: Was ist bei Umstellungen innerhalb der systemischen Therapie zu beachten?
 

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Autor: Prof. Dr. med. Diamant Thaçi, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Lübeck

Gültigkeitsdauer: 01.12.2018-01.12.2019

Mit freundlicher Unterstützung von Novartis Pharma GmbH

Zertifiziert durch die Bayerische Landesärztekammer mit bis zu 4 CME-Punkten

Kategorie I

Bearbeitungszeit: 90 Minuten

Teilnahme ist kostenfrei

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technische Voraussetzungen

Transparenzinformation:
Diese Fortbildung wurde vom Sponsor mit insgesamt 5.675,- € finanziell unterstützt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

     
Kurzbeschreibung: Die Psoriasis vulgaris ist eine häufige chronisch-entzündliche Hautkrankheit in den westlichen Ländern, deren Prävalenz in Deutschland auf etwa 2,5 % geschätzt wird. Es handelt sich bei der Psoriasis vulgaris um eine Systemerkrankung, bei der neben den charakteristischen erythematosquamösen Plaques auch eine Gelenkbeteiligung (Psoriasis-Arthritis) möglich ist und bei der aufgrund der chronischen systemischen Entzündung typische Komorbiditäten auftreten können, wie z. B. das metabolische Syndrom (ein Komplex aus arterieller Hypertonie, Diabetes und Fettstoffwechselstörung bei zugrunde liegender Adipositas). Die genauen Gründe für die Entwicklung einer Psoriasis vulgaris sind bisher noch nicht geklärt, es wird jedoch von einer multifaktoriellen Entstehung ausgegangen. Als Ursachen gelten sowohl umweltbedingte (z. B. Infekte, Rauchen, bestimme Medikamente, Stress) als auch genetische Faktoren. So tritt die Krankheit meist familiär gehäuft auf, wobei der genetische Anteil am Psoriasis-Risiko bei ca. 60 % bis 70 % liegt. Die Erkrankung führt bei den betroffenen Patienten zu einer deutlichen Beeinträchtigung ihrer Lebensqualität. Laut Patientenbefragungen ist die Lebensqualität ähnlich wie bei anderen chronischen Erkrankungen (z. B. Typ-2-Diabetes oder Herzerkrankungen) beeinträchtigt. Da eine ursächliche Heilung der Erkrankung bisher nicht möglich ist, ist das Ziel jeder Therapie die Unterdrückung von kutanen Symptomen der Psoriasis vulgaris bis zur Erscheinungsfreiheit. Während bei leichter und lokalisierter Psoriasis eine alleinige topische Behandlung ausreichend sein kann, sollten bei mittelschwerer bis schwerer Psoriasis vulgaris zusätzliche Therapieoptionen einbezogen werden. Neben einer Phototherapie (z. B. Schmalband-UV-B, PUVA: Kombination von Psoralenen und UV-A-Strahlen) wird eine systemische Therapie (Nicht-Biologika und Biologika) empfohlen. Laut einer Querschnittsstudie besteht hier allerdings eine Unterversorgung in Deutschland. So erhalten nur etwa 41,5 % der Patienten mit mittelschwerer bis schwerer Psoriasis vulgaris eine systemische Therapie.

Diese Fortbildung stellt Ihnen Optionen für die systemische Therapie der Psoriasis vulgaris vor (Stand 10/2018) und erläutert anhand international konsentierter Empfehlungen, wie eine systemische Therapie auch bei erforderlichen Umstellungen durchgeführt und im Hinblick auf Wirksamkeit und Sicherheit gelingen kann.


 

 

         
         
         
         

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