Aktuelle Empfehlungen zur Therapie der Hypertonie
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Autor: Prof. Dr. Rainer Düsing, Hypertoniezentrum Bonn

gültig: 14.01.2019-14.01.2020

Mit freundlicher Unterstützung von Novartis Pharma GmbH

Zertifiziert bei der Bayerischen Landesärztekammer mit bis zu 4 CME-Punkten

Kategorie I

Bearbeitungszeit: 90 Minuten

Teilnahme ist kostenfrei

klassische CME als PDF zum Download/Ausdrucken / Einzellernen

technische Voraussetzungen

Transparenzinformation:
Diese Fortbildung wurde vom Sponsor mit insgesamt 13.577,- € finanziell unterstützt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kurzbeschreibung:  Hypertonie stellt weltweit die Hauptursache für das Auftreten schwerer kardiovaskulärer Ereignisse dar, ihre Prognose lässt sich durch adäquate Behandlung jedoch erheblich verbessern. Ein Anstieg des Blutdrucks von 20/10 mmHg verdoppelt die kardiovaskuläre Mortalität, umgekehrt kann durch eine effektive Senkung des systolischen Blutdrucks um 10 mmHg das Risiko für schwere kardiovaskuläre Ereignisse um 20 % sowie die Gesamtmortalität um 10 – 15 % reduziert werden. In Deutschland sind knapp 33 % der Männer bzw. 31 % der Frauen betroffen, jedoch wissen trotz der einfachen Diagnosestellung nur 82 % der Patienten von ihrer Erkrankung. Obwohl zahlreiche kostengünstige, wirksame und gut verträgliche Therapiestrategien verfügbar sind, ist in Deutschland mehr als ein Viertel der Hypertonie-Patienten unbehandelt. Bei etwa 49 % aller Patienten und 29 % der behandelten Patienten bleibt der Blutdruck unkontrolliert (≥ 140/90 mmHg). Eine kürzlich veröffentlichte, weltweite Blutdruck-Messaktion an über einer Million Personen in 80 Ländern zeigte eine unzureichende Blutdruckkontrolle bei 46 % der medikamentös behandelten Patienten. Insbesondere das Problem der medikamentös behandelten, aber nicht kontrollierten Hypertonie stellt die Frage nach notwenigen Änderungen im therapeutischen Vorgehen. Daten aus zahlreichen neuen Studien der letzten Jahre, insbesondere der „Systolic Blood Pressure Intervention Trial“ (SPRINT)-Studie und auch Meta-Analysen, insbesondere die Arbeit von Ettehad et al., haben darüber hinaus eine Anpassung der Leitlinien bezüglich Interventionsgrenzen und Zielblutdruckwerten notwendig gemacht.

Die vorliegende zertifizierte Fortbildung soll einen Überblick über die Diagnostik und Therapie der Hypertonie auf Basis der aktuellen Leitlinienempfehlungen der European Society of Cardiology (ESC) und der European Society of Hypertension (ESH) von August 2018 geben und über den Zeitpunkt des Therapiebeginns, Blutdruckzielwerte und Änderungen in der medikamentösen Therapie aufklären. In diesem Zusammenhang werden Maßnahmen erläutert, um eine fehlende Adhärenz mit der medikamentösen Therapie zu erkennen und zu vermeiden. Darüber hinaus werden die Vorteile von Fixkombinationen, insbesondere hinsichtlich der Verbesserung der Therapieadhärenz, erörtert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

         
         
         
         

 

 

 

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